„Wie sollen wir Sie denn ankündigen?“ – Diese Frage bekomme ich oft gestellt, wenn ich Podiumsdiskussionen oder ähnliches leite. Meistens einigen wir uns dann auf „WDR-Moderator“ oder so etwas Ähnliches. Es geht halt um eine halbwegs bekannte Stimme, die der Veranstalter gern engagieren will.

Dabei betrachte ich mich nicht in erster Linie als Radio- oder Veranstaltungsmoderator – selbst wenn beide Tätigkeiten zusammengenommen den größten Teil meiner Arbeit ausmachen. „Moderator“ als Berufsbezeichnung – damit habe ich noch nie etwas anfangen können. Ich bin Journalist. Und weil das eine ungeschützte Berufsbezeichnung ist, könnte man noch hinzusetzen: Diplom-Journalist. Aber welcher Veranstalter schreibt so etwas schon gern in sein Faltblatt?

Also – wer’s genau wissen will: ich arbeite seit Anfang der 80er Jahre als Autor und Moderator für diverse Rundfunkanstalten (hauptsächlich das Deutschlandradio und den WDR). Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Moderation von Hörfunksendungen, viele Jahre lang der WDR2-Arena oder aktuell dem „Echo des Tages“, den „Berichten von heute“ oder dem Europamagazin bei WDR5.

Ein ganz neues Projekt 2018 ist ein 53-Minuten-Feature über Fernbusse in Deutschland auf WDR5: „Stadt-Land-Bus“

Aus der gleichen Radio-Sendereihe „Dok5″ ein Feature über Vegetarier, Wurstesser und die Wirtschaft: „Fleisch ist kein Gemüse“

Und zum 300jährigen Jubiläum des Duisburger Hafens eine vergnügliche 53-Minuten-Hafenrundfahrt auf WDR5: „Vom Kasteel zu Duisport“

Seit Ende 2015 bin ich darüber hinaus Vorsitzender des „Vereins für Zukunftsqualifikation“. Das ist der Trägerverein für „Haus Busch“ in Hagen, eine der traditionellen Akademien für journalistische Aus- und Weiterbildung in Deutschland.

Ein weiterer Schwerpunkt hat sich in den letzten Jahren entwickelt. Ich bin Referent und Diskussionsleiter auf Veranstaltungen, Tagungen oder Kongressen zu Sachthemen – konzipiere und leite Seminare im Rahmen der Aus- und Weiterbildung (Interview, Moderation) für diverse Auftraggeber. Und dabei ist es immer wieder toll, junge Kolleg(inn)en aus den Seminaren später in der redaktionellen Praxis anzutreffen.